• Aktuell
    • Themenbereiche
      • Lebenshilfe
      • Weltbild
      • Kultur
      • Religion
      • Erzählungen
    • Bildstrecken
    • Autoren
  • Bücher
    • Gralsbotschaft
    • Sachbücher
    • Taschenbücher
    • eBooks
  • GralsWelt
    • GralsWelt aktuell
      • Interviews
      • Zeitzeichen
      • Frage der Woche
      • Die ersten Vorträge der Gralsbotschaft
      • Die Gleichnisse Jesu
      • Erlebnis Kunst
        • Filmkunst
        • Musik
        • Musiktheater
      • Städte, Länder, Kontinente
      • Die dunkle Seite der Aufklärung
      • Zwölf goldene Regeln für eine gelungene Erziehung
      • Bewegung
    • GralsWelt Archiv
    • Themenheft Archiv
    • GralsWelt Serien
    • Leserservice
  • Audio
  • Video
  • Veranstaltungen
  • Shop
  • Kundenbereich
  • Service
    • Kontakt
    • Newsletter
    • Sitemap
    • RSS Feed
    • Impressum
  • International
Startseite›Themenbereiche›Weltbild›Nicht alles, was „man weiß“, ist wahr
  • » Newsletter
  • » Impressum
  • » Kontakt
  • A
  • A
  • A

Irrtümer

Nicht alles, was „man weiß“, ist wahr

Viele populäre Irrtümer werden ungeprüft von Generation zu Generation weitergegeben. Hier ein paar »klassische« Beispiele …

Man nutzt den Effekt normalerweise in der Werbung: Je öfter eine Behauptung wiederholt wird, desto selbstverständlicher wird sie (unbewußt) als „wahr“ betrachtet. Was man oft hört, das glaubt man – vielfach jedoch nicht zu Recht. Es gibt Dutzende populäre Irrtümer, die von Generation zu Generation weitergegeben werden – und doch halten sie keiner kritischen Prüfung stand.

So hat wohl schon jeder einmal die Aussage gehört, daß der Mensch nur einen Bruchteil seiner Gehirnkapazität – manchmal ist von nur 10 oder 20 Prozent die Rede – nutze. Der Rest liege brach und könne durch gezieltes Training entwickelt werden.

Wer das Werk „Im Lichte der Wahrheit“ von Abd-ru-shin kennt, wird bei dieser Aussage vielleicht schon stutzig geworden sein. Denn hier ist wiederholt von einer Überentwicklung des Großhirns infolge einseitiger intellektueller Betätigung die Rede – wie sollte das zu der Aussage passen, wir würden die Möglichkeiten unseres Gehirns gar nicht ausnutzen?

Die Antwort: Es paßt nicht, weil die Annahme, ein Teil unseres Gehirns würde „brachliegen“, schlicht und einfach nicht stimmt. Längst haben bildgebende Verfahren, die einen Blick unter die Schädeldecke erlauben, bewiesen, daß es keinerlei inaktive Bereiche im Gehirn gibt.

Woher das alte Gerücht stammt, das manchmal (ohne daß es dafür einen Beleg gibt) Albert Einstein zugeschrieben wird, läßt sich nicht mehr ergründen. Vermutlich handelte es sich immer schon um eine plakative Werbebotschaft, die suggerieren sollte, daß entsprechende Substanzen, Übungen oder Trainings es dem Menschen erlauben, „über sich hinauszuwachsen“. Und wer wollte das nicht gern glauben?

Wissenschaftlich unhaltbar sind auch zahlreiche andere Überlieferungen. So zum Beispiel die folgenden:

• Spinat enthält besonders viel Eisen: Mit diesem Argument wurden schon viele Kinder geplagt, die keinen Spinat mochten. Zu Unrecht: Gekochter Spinat enthält etwa 2,2 mg Eisen pro 100 Gramm – deutlich weniger als andere Nahrungsmittel (wie zum Beispiel Schokolade). Übrigens ist dieser Irrtum schon seit Jahrzehnten bekannt – er wird dem Irrtum eines Wissenschaftlers zugeschrieben, der in der Aufzeichnung seiner Meßergebnisse ein Komma falsch gesetzt haben soll. Doch vermutlich ist dies ebenso ein populärer Irrtum – eine solche Arbeit mit einem falschen Komma ist nicht bekannt.

• Vitamin C Schützt vor Erkältung: Eine von Brausetabletten-Herstellern gern genutzte Annahme. Eine wissenschaftliche Arbeit, die diese Behauptung stützt, gibt es aber nicht. Wichti ist jedoch, daß man nicht an Vitamin-C-Mangel leidet (was heute aber sehr selten vorkommt)

• Haare schneiden hilft gegen Haarausfall: Vermutlich ist das ein falscher Rückschluß aus Erfahrungen mit dem Rasenmähen. Hier kompensieren manche Pflanzen das Abschneiden tatsächlich mit stärkerem Wachstum, das Haarwachstum wird durch häufiges Schneiden indes nicht gefördert.

• In unserem Plastik-Zeitalter setzte sich, wohl ebenfalls unterstützt durch entsprechende Werbebotschaften, die irrige Auffassung durch, daß Plastik besonders hygienisch sei. So tauschte man in öffentlichen Räumen Türklinken aus Metall gegen solche aus Plastik aus, und in der Gastronomie ersetzte man Schneidebretter aus Holz gegen „hygienischere“ aus Plastik. Doch der Gedanke, daß sich Bakterien mit dem „toten Plastik“ nicht so gut vertragen, ist unhaltbar. Im Gegenteil: Gewisse Holzarten (zum Beispiel Kiefernholz) haben sogar antibakterielle Eigenschaften, während davon bei Plastik keine Rede sein kann.

 


Man nutzt den Effekt normalerweise in der Werbung: Je öfter eine Behauptung wiederholt wird, desto selbstverständlicher wird sie (unbewußt) als „wahr“ betrachtet. Was man oft hört, das glaubt man – vielfach jedoch nicht zu Recht. Es gibt Dutzende populäre Irrtümer, die von Generation zu Generation weitergegeben werden – und doch halten sie keiner kritischen Prüfung stand.

So hat wohl schon jeder einmal die Aussage gehört, daß der Mensch nur einen Bruchteil seiner Gehirnkapazität – manchmal ist von nur 10 oder 20 Prozent die Rede – nutze. Der Rest liege brach und könne durch gezieltes Training entwickelt werden.

Wer das Werk „Im Lichte der Wahrheit“ von Abd-ru-shin kennt, wird bei dieser Aussage vielleicht schon stutzig geworden sein. Denn hier ist wiederholt von einer Überentwicklung des Großhirns infolge einseitiger intellektueller Betätigung die Rede – wie sollte das zu der Aussage passen, wir würden die Möglichkeiten unseres Gehirns gar nicht ausnutzen?

Die Antwort: Es paßt nicht, weil die Annahme, ein Teil unseres Gehirns würde „brachliegen“, schlicht und einfach nicht stimmt. Längst haben bildgebende Verfahren, die einen Blick unter die Schädeldecke erlauben, bewiesen, daß es keinerlei inaktive Bereiche im Gehirn gibt.

Woher das alte Gerücht stammt, das manchmal (ohne daß es dafür einen Beleg gibt) Albert Einstein zugeschrieben wird, läßt sich nicht mehr ergründen. Vermutlich handelte es sich immer schon um eine plakative Werbebotschaft, die suggerieren sollte, daß entsprechende Substanzen, Übungen oder Trainings es dem Menschen erlauben, „über sich hinauszuwachsen“. Und wer wollte das nicht gern glauben?

Wissenschaftlich unhaltbar sind auch zahlreiche andere Überlieferungen. So zum Beispiel die folgenden:

• Spinat enthält besonders viel Eisen: Mit diesem Argument wurden schon viele Kinder geplagt, die keinen Spinat mochten. Zu Unrecht: Gekochter Spinat enthält etwa 2,2 mg Eisen pro 100 Gramm – deutlich weniger als andere Nahrungsmittel (wie zum Beispiel Schokolade). Übrigens ist dieser Irrtum schon seit Jahrzehnten bekannt – er wird dem Irrtum eines Wissenschaftlers zugeschrieben, der in der Aufzeichnung seiner Meßergebnisse ein Komma falsch gesetzt haben soll. Doch vermutlich ist dies ebenso ein populärer Irrtum – eine solche Arbeit mit einem falschen Komma ist nicht bekannt.

• Vitamin C Schützt vor Erkältung: Eine von Brausetabletten-Herstellern gern genutzte Annahme. Eine wissenschaftliche Arbeit, die diese Behauptung stützt, gibt es aber nicht. Wichti ist jedoch, daß man nicht an Vitamin-C-Mangel leidet (was heute aber sehr selten vorkommt)

• Haare schneiden hilft gegen Haarausfall: Vermutlich ist das ein falscher Rückschluß aus Erfahrungen mit dem Rasenmähen. Hier kompensieren manche Pflanzen das Abschneiden tatsächlich mit stärkerem Wachstum, das Haarwachstum wird durch häufiges Schneiden indes nicht gefördert.

• In unserem Plastik-Zeitalter setzte sich, wohl ebenfalls unterstützt durch entsprechende Werbebotschaften, die irrige Auffassung durch, daß Plastik besonders hygienisch sei. So tauschte man in öffentlichen Räumen Türklinken aus Metall gegen solche aus Plastik aus, und in der Gastronomie ersetzte man Schneidebretter aus Holz gegen „hygienischere“ aus Plastik. Doch der Gedanke, daß sich Bakterien mit dem „toten Plastik“ nicht so gut vertragen, ist unhaltbar. Im Gegenteil: Gewisse Holzarten (zum Beispiel Kiefernholz) haben sogar antibakterielle Eigenschaften, während davon bei Plastik keine Rede sein kann.

 



Autor: Werner Huemer
  • » Drucken
  • » Artikel weiterempfehlen
  • » Eintrag zu Favoriten hinzufügen






Kategorien

  • Weltbild (52 weitere)

Nachschlagworte

  • Gehirn
  • Gehirn

Autor

Werner Huemer

Mehr über den Autor

E-Mail an den Autor




In sozialen Netzwerken empfehlen

Twitter Share
Delicious

Weitere Artikel des Autors

Expedition Innenwelt (17)

Innerlich erstarken

Im 17. Teil des Podcasts »Expedition Innenwelt« hören Sie Auszüge aus dem 3. Buchkapitel »Im Netz der Triebe und Gefühle«: Für etwas, nicht gegen etwas sein – Quellen der Kraft suchen – Das Ziel nicht außer acht lassen! – Erweiterung des Blickfeldes …

› weiter …
WOCHE 21 | 2012

Tief nachdenken – oder lieber doch nicht?

Das Studium des Werkes „Im Lichte der Wahrheit – Gralsbotschaft“ führte mich zu einem unlösbaren Widerspruch: Einerseits soll man auf jedes Wort und auf jeden Gedanken achten, andererseits aber soll man aufhören zu grübeln und sich selbst zu beobachten. Wenn ich mich nicht selbst …

› weiter …
Expedition Innenwelt (16)

Vom Sinnenrausch zur Sehnsucht

Im 16. Teil des Podcasts »Expedition Innenwelt« hören Sie Auszüge aus dem 3. Buchkapitel »Im Netz der Triebe und Gefühle«: Wagners »Tannhäuser« und sein Weg zurück – Selbsterkenntnis – Arbeit an sich selbst - Selbstüberwindung …

› weiter …
WOCHE 20 | 2012

Weiß Gott im Voraus, wie wir uns entscheiden?

Das Werk „Im Lichte der Wahrheit – Gralsbotschaft“ führt aus, dass die Menschen von Gott einen freien Willen erhalten haben. Deshalb „verlangt er auch nicht im voraus zu wissen, wie ihre Entscheidung fallen wird“ (Vortrag „Weltgeschehen“). Meine Frage: Wenn Gott allwissend ist und …

› weiter …
WOCHE 19 | 2012

Soll man sich „von allem trennen“?

Ich sehe den geistigen Entwicklungsweg darin, daß man sich von allem Irdischen löst. Denn nur so gelangt man ja zum Licht. Aber wie weit soll diese Trennung gehen? Würde man schließlich auch nichts mehr essen und trinken, beginge man damit doch Selbstmord! …

› weiter …
mehr

  • gral.de
  • Bücher
  • GralsWelt
  • Audio
  • Video
  • Veranstaltungen
  • Shop
  • Kundenbereich
  • Service
  • International
/\
© Stiftung Gralsbotschaft, Stuttgart 2012