Aus dem Osten (kommt) das Licht, heißt es. Dieser Spruch bezog sich ursprünglich auf den Sonnenaufgang. Nach christlich-abendländischer Auffassung deutet das Licht aus dem Osten jedoch auf Christus hin, der die Menschen erleuchtete. Die besondere Wertschätzung des Ostens hat wohl auch mit der antiken und christlichen Tradition zu tun, viele Tempelanlagen und später die Kirchen nach Osten auszurichten. So kommt für den Menschen aus dem „hohen Osten“ nicht nur das Licht, sondern auch das Heil.
Christuskirche Bischofswerda
Welche Symbolik haben Engel, Löwe, Stier und Adler bei den Darstellungen der vier Evangelisten? Gedanken zum Anlass eines Besuchs in der Christuskirche von Bischofswerda.
Am 13. Februar 2012 verurteilte ein Ausschuß des Kölner Stadtrats die Hexenprozesse in Köln vor knapp 400 Jahren. Hartmut Hegeler, evangelischer Pfarrer, hatte die Rehabilitierung aller in Köln hingerichteten Hexen sowie der bekannten Postmeisterin Katharina Henot (ca. 1570–1627) gefordert. Er dankte dem Ausschuß für die posthume „Wiedergutmachung“ und sagte: „Ich bin glücklich, ich bin richtig froh, […] es ist unsere moralische Pflicht, daß wir für das Schicksal von Menschen eintreten, die unschuldig verfolgt wurden.“ (1) Was bringt nun diese Rehabilitierung, zu der das Erzbistum Köln bisher noch keine Aussage wagt?
Vor etwa 700 Jahren, am 13. Oktober 1307, begann eine von der Obrigkeit inszenierte Verfolgung, die in der Geschichte ziemlich einmalig ist: Philipp IV. (der Schöne), König von Frankreich und der ihm verpflichtete Papst Klemens V. hatten sich verschworen, den Templer-Orden auszurotten.
Eine dänische Kirche birgt einen besonderen Schatz: die Überlieferung von Peter Hinrichsen, der 127 Jahre alt geworden sein soll.
Religiöser oder politischer Fanatismus sowie Ehrgeiz und Verschwendungssucht der Herrschenden haben in der Vergangenheit viele Male Städte, Länder, große Reiche ruiniert und über die Bürger solcher Nationen unsägliches Leid gebracht. In der Geschichte der Neuzeit lassen sich hierfür zwei typische Beispiele finden, die sogar zusammenhängen, obwohl sie sich auf verschiedenen Kontinenten abspielten.
Gedanken zu Lukas 6, 46–49
In der Schweiz wurde vor kurzem das Buch »Wahre Hilfe in turbulenter Zeit« von Erich Wendland neu aufgelegt.
Autor: Karin Margarete Hill
Früher waren es christliche Missionare, heute sind es die Prediger des Neo-Liberalismus, die es versäumen, auf die Belange der „zu bekehrenden“ Völker einzugehen.
Was bei der biblischen „Kraftausgießung“ geschah: Welchen Bezug hat das christliche Pfingstfest zum „Heiligen Gral“? Und was könnte das große Ereignis von damals für uns auch heute noch bedeuten?
Immer noch prägen christliche Ideale unsere Gesellschaft, und mit gutem Grund wird das Leben Jesu von Gläubigen oft als „das einflussreichste, das je gelebt wurde“ bezeichnet. Aber inwieweit stimmt das gängige Bild vom „Christus des Glaubens“? Was wissen wir wirklich über das Leben des Jesus von Nazareth?
Archäologischer Jahrhundertund
Als vom Jahre 1947 an in Felsenhöhlen, 12 km südlich von Jericho, alte Schriftrollen entdeckt wurden, galten diese Funde als Weltsensation, und noch heute liest man, daß es sich um ein archäologisches Jahrhundertereignis handle. Dieser Beitrag geht der Frage nach, was diese „Sensation“ wirklich wert war, welche Rätsel und Vermutungen rund um die Qumran-Rollen immer noch bestehen und warum mittlerweile ein Professorenstreit entflammt ist.
Erlöste Jesus Christus durch seinen Kreuzestod doch nicht die ganze Menschheit? Gedanken zu einer bemerkenswerten Anordnung von Papst Benedikt XVI.
Autor: Claus Georg Tornai
Verschiedene Religionen behaupten schnell zu wachsen, während andere – darunter das Christentum in Europa – sich mit Austritten und Verlust an Ansehen abfinden müssen. Die vielleicht am schnellsten wachsende Religion, die in einigen Ländern sogar dabei ist, das Christentum zurückzudrängen, ist bei uns kaum bekannt: Die Vermischung afrikanischer Religionen mit Katholizismus und indianischer Mythologie; manchmal noch mit islamischem, hinduistischem, buddhistischem und sonstigem Gedankengut: Diese „afro-amerikanischen Kulte“, werden, je nach der Region ihres Ursprunges, Voodoo, Santeria, Candomblé, Umbanda usw. genannt. Sie breiten sich besonders in Mittel- und Südamerika, aber auch in Nordamerika und Afrika aus.
Trat Jesus wirklich gegen Geld und Besitz auf, wie bis heute oft behauptet wird? In einem Vortrag mit dem Titel „Christus sprach …!“ befaßte sich Abd-ru-shin in seinem Werk »Im Lichte der Wahrheit« mit dieser Frage. Lesen Sie in der Folge einen Auszug aus diesem Vortrag.
Bin ich geschaffen? Bin ich eine Kreatur, der aus Liebe das Leben geschenkt wurde und die ihrem Schöpfer daher aus ganzem Herzen Dank entgegenbringen will? Religiös orientierte Menschen, die sich ohne Eigendünkel im Spiegel der Selbsterkenntnis betrachten, beantworten diese Frage mit einem klaren Ja – und gründen in dieser Überzeugung ihren tiefen Glauben, aus dem nicht nur Demut gegenüber Gott erwächst, sondern auch ein ethisch-moralisches, werteorientiertes Bewußtsein sowie eine Gesinnung der Nächstenliebe. Warum aber ist dieses Bewußtsein, daß es den Schöpfer gibt, nicht für jeden Menschen ebenso selbstverständlich wie das Wissen, daß er erlebt und empfindet? Was steht dem Erahnen des Schöpfers entgegen und läßt uns seit Jahrtausenden nach immer neuen Beweisen suchen?
Berichte von einer großen Flut gibt es in vielen Kulturkreisen. Am bekanntesten ist neben den biblischen Schilderungen das Gilgamesch-Epos. "Sin(t)vluot" bedeutet große, allgemeine Überschwemmung. Die Vorsilbe "sin" heißt: immerwährend, durchaus, gewaltig. Sintflut also: immerwährendes, gewaltiges Strömen und Fluten. Die bekannte biblische Erzählung über Noah könnte den Anschein erwecken, der Schöpfer sei eine Art willkürlicher Herrscher, der Mensch und Tier vernichten will, weil es ihn reut, daß er sie geschaffen hat. So ist es aber nicht!
Der Tempelberg in Jerusalem wird manchmal als „explosivster Ort der Welt“ bezeichnet. Die Ansprüche zweier Weltreligionen prallen hier aufeinander, neue Anschläge sind zu befürchten. Warum ist das so? Welche Bedeutung hatte und hat der Tempel zu Jerusalem?
Was hat der Grals-Mythos mit dem Gottesglauben zu tun? Mythologie und Religion werden oft als zwei getrennte Welten betrachtet. Dabei geht es in Wirklichkeit manchmal nur um verschiedene Blickwinkel auf ein und dieselbe Wahrheit. Das ist auch beim „Grals-Mythos“ so.
Hat der Mensch einen freien Willen? Gedanken zwischen Religion und Psychologie