Filmempfehlung
Zwei halbe Leben sind kein ganzes
Der deutsch-türkische Filmemacher Servet Ahmet Golbol schuf einen beeindruckenden Film zum Thema Reinkarnation
Was würden Sie denken, wenn ein sechsjähriger fremder Junge einfach in Ihr Haus spaziert und es mit einer Reisetasche voller Sachen, die Ihrem verstorbenen Sohn gehört haben, wieder verläßt? Sie haben dieses Kind noch nie gesehen, aber es behauptet, das wären seine Sachen, deshalb nimmt er sie mit. – So geschehen in Antakya, einer kaum bekannten kleinen Stadt in der Türkei. Im Altertum hieß dieser Ort Antiochia und war ein bedeutendes Zentrum. Der deutsch-türkische Filmemacher Servet Ahmet Golbol suchte in dieser Stadt seine Wurzeln – und stieß auf „wiedergeborene Kinder“, auf erstaunliche Kinder und Jugendliche, die sich an ihr vorheriges Leben (aus dem sie durchweg sehr früh und gewaltsam geschieden waren) genauestens erinnern können und ihre Eltern, Ehepartner und Kinder aus diesem Leben aufsuchen. In seinem Film „Zwei halbe Leben sind kein ganzes“ zeigt Servet Ahmet Golbol mit viel Einfühlungsvermögen vier solche Schicksale.
Am beeindruckendsten ist mir das von Cansu erschienen: Ein elfjähriges Mädchen, sehr ausdrucksstark, lebte in ihrem vergangenen Leben als Lulu und wurde von ihrem psychisch kranken Ehemann erschossen. Nun ist Cansu auf der Suche nach ihren Kindern aus dem vorherigen Leben …
Solche Begebenheiten erinnern an die Forschungen von Professor Stevenson oder an die Engländerin Jenny Cockell, über deren Lebensweg in der „GralsWelt“ ausführlich berichtet wurde.
Wir sollten uns endlich an den Gedanken gewöhnen, daß Reinkarnation ein natürlicher Vorgang, daß die Wiederverkörperung weder Phantasie noch Aufschneiderei ist, sondern zu unserem menschlichen Entwicklungsweg gehört. Die bewußte Erinnerung an ein vorheriges Leben kann für Kinder freilich eine große Belastung sein, mit der die Gesellschaft sehr behutsam und einfühlsam umgehen sollte. Diese über 100 Minuten lange Filmdokumentation trägt einiges zum Verständnis bei.
Laufzeit: 101 Minuten, 2008,
Preis: € 18,99 zzgl. Versand Bestellungen: arnegger@impalafilm.de
Was würden Sie denken, wenn ein sechsjähriger fremder Junge einfach in Ihr Haus spaziert und es mit einer Reisetasche voller Sachen, die Ihrem verstorbenen Sohn gehört haben, wieder verläßt? Sie haben dieses Kind noch nie gesehen, aber es behauptet, das wären seine Sachen, deshalb nimmt er sie mit. – So geschehen in Antakya, einer kaum bekannten kleinen Stadt in der Türkei. Im Altertum hieß dieser Ort Antiochia und war ein bedeutendes Zentrum. Der deutsch-türkische Filmemacher Servet Ahmet Golbol suchte in dieser Stadt seine Wurzeln – und stieß auf „wiedergeborene Kinder“, auf erstaunliche Kinder und Jugendliche, die sich an ihr vorheriges Leben (aus dem sie durchweg sehr früh und gewaltsam geschieden waren) genauestens erinnern können und ihre Eltern, Ehepartner und Kinder aus diesem Leben aufsuchen. In seinem Film „Zwei halbe Leben sind kein ganzes“ zeigt Servet Ahmet Golbol mit viel Einfühlungsvermögen vier solche Schicksale.
Am beeindruckendsten ist mir das von Cansu erschienen: Ein elfjähriges Mädchen, sehr ausdrucksstark, lebte in ihrem vergangenen Leben als Lulu und wurde von ihrem psychisch kranken Ehemann erschossen. Nun ist Cansu auf der Suche nach ihren Kindern aus dem vorherigen Leben …
Solche Begebenheiten erinnern an die Forschungen von Professor Stevenson oder an die Engländerin Jenny Cockell, über deren Lebensweg in der „GralsWelt“ ausführlich berichtet wurde.
Wir sollten uns endlich an den Gedanken gewöhnen, daß Reinkarnation ein natürlicher Vorgang, daß die Wiederverkörperung weder Phantasie noch Aufschneiderei ist, sondern zu unserem menschlichen Entwicklungsweg gehört. Die bewußte Erinnerung an ein vorheriges Leben kann für Kinder freilich eine große Belastung sein, mit der die Gesellschaft sehr behutsam und einfühlsam umgehen sollte. Diese über 100 Minuten lange Filmdokumentation trägt einiges zum Verständnis bei.
Laufzeit: 101 Minuten, 2008,
Preis: € 18,99 zzgl. Versand Bestellungen: arnegger@impalafilm.de
Autor: Corinna Hübener
