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Celtic Woman

Gesang wie aus einer anderen Welt

Heller, schlanker Gesang: Die irische Gruppe „Celtic Woman“



Ihre bezaubernden Stimmen erobern die Welt: die irische Gruppe „Celtic Woman“
Irland, die zauberhafte, herbe grüne Insel, gilt schon seit langem als eine Nation der Sänger, und zwar insbesondere als ein Land der hellen, klaren und außergewöhnlichen Frauenstimmen. 

So schön dieser weitgehend vibratolose, schlanke Gesang stets gewesen ist, so fand er bisher doch leider selten seinen Weg über die irischen Grenzen hinaus. Er blieb überwiegend ein Geheimtip, eine nationale Spezialität. 

Das hat sich nun mit der Gruppe „Celtic Woman“, die in den letzten Jahren insbesondere in den USA, aber auch in Japan und Australien einen regelrecht kometenhaften Aufstieg verzeichnen konnte, zum Glück gründlich geändert.Vor acht Jahren verliebte sich die erst elfjährige Chloí« Agnew, Solistin und Gründungsmitglied von Celtic Woman, derart in das Lied „The Holy Christmas Night“, daß sie und eine Freundin den ihnen bekannten jungen Produzenten und Arrangeur David Downes baten, es einfach einmal aufzunehmen. In jugendlichem Übermut schickten sie diese Aufnahme dann an eine bekannte irische Fernsehstation, die sie sofort für eine Show engagierte.

Nun war der Aufstieg nicht mehr aufzuhalten. Sharone Browne organisierte 2004 ein von David Downes arrangiertes Konzert mit der Gruppe, die damals aus vier Sängerinnen und einer Geigerin bestand, in der Helix-Hall in Dublin. Das ausverkaufte und begeistert aufgenommene Konzert wurde aufgezeichnet und 2005 in den USA ausgestrahlt, woraufhin die CD „Celtic Woman“ mit allen Titeln Platz eins in den „World Music Charts“ eroberte und den ersten Rang der „Billboard Charts“ sage und schreibe ein Jahr und sieben Monate lang hielt, um dann erst vom Nachfolgealbum derselben Gruppe auf Platz zwei verdrängt zu werden.
Es folgten Tourneen in den USA, Japan und Australien, und in Bälde wird wohl der Millionste begeisterte Zuhörer in einem Konzert von Celtic Woman zu erwarten sein – eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte! Mittlerweile wurde die Gruppe um eine Neuseeländerin irischer Abstammung, Hayley Westenra, ergänzt und besteht nun aus den Sängerinnen Chloí« Agnew, í“rla Fallon, Lisa Kelly, Méav Ní­ Mhaolchatha, der eben erwähnten Hayley Westenra sowie der Geigerin Máiréad Nesbitt. Was macht den Reiz dieser Musik aus? Nun, es handelt sich hier wohl um das sehr geglückte und sich in der Auswirkung dadurch steigernde Zusammenspiel mehrerer Faktoren:

In erster Linie dürften es die hellen, reinen, klaren und ätherischen Stimmen selbst sein, die in der Kritik immer wieder als „engelsgleich“ bezeichnet werden, die unmittelbar beim Zuhörer erreichen, sich zu öffnen und die Musik direkt in die Seele dringen lassen. Der Gesang ist schlicht und ungekünstelt, das im klassischen Kunstgesang nicht selten aufdringlich wirkende Vibrato entfällt beinahe ganz. Die Höhe kommt mühelos und sauber. Ohne elektronische Verstärkung der Stimmen wäre ein Konzert dieser Art allerdings sicher nicht möglich. Dies muß zur Ehrenrettung der klassischen Sängerinnen gesagt werden.
Weiterhin ist die Musikauswahl sehr geglückt: Es handelt sich um eine gelungene Mischung aus traditionellen irischen Liedern wie „Danny Boy“ und „Dúlaman“ sowie weltbekannten Titeln aus Pop und Musical, wie „Scarborough Fair“, „Walking in the Air“, „Over the Rainbow“ und „Caledonia“, sowie „Somewhere“ aus der „West-Side-Story“ von Leonard Bernstein. Nicht zuletzt gehören noch Ausflüge in die Kunstmusik, die sogenannte Ernste Musik, dazu, zum Beispiel Bachs „Jesu, meine Freude“ und Händels Arie „Lascia ch’io pianga“. Alles in allem ist es eine eher sanfte und sehr harmonische Musik, die innerlich ausgleicht.

Zum Gesamterfolg tragen außerdem noch hervorragende Musiker bei, unter anderem das Irish Film Orchestra auf klassischen Instrumenten, Gastmusiker mit Schlagzeug, Gitarre, Baßgitarre und Harfe, sowie die Aontas Choral Group, die den „Klangteppich“ bildet, der gelegentlich an die Nähe des Allzu-Süßlichen stößt, sie aber zum Glück meist nicht überschreitet.

Die Aufzählung der Erfolgsfaktoren wäre unvollständig, würde man einen im Show-Geschäft wichtigen Punkt unerwähnt lassen: die jungen Frauen sehen genauso gut aus, wie sie singen. Sie sind überwiegend sehr attraktiv, von einer frischen und natürlichen Schönheit.
Nicht zuletzt wäre „Celtic Woman“ ohne David Downes kaum denkbar, der nicht nur gut arrangiert und Klavier spielt, sondern auch in der Verteilung der Aufgaben für seine Damen eine sehr glückliche Hand beweist. Zu erwähnen ist auch noch die Violinistin Máiréad, ein unglaubliches Bündel an Temperament und Energie. Sie ist professionelle Musikerin und verließ ihre Stelle im Irish Concert Orchestra für ihre solistische Laufbahn. Ihr Markenzeichen ist die schnelle Bewegung, das Herumlaufen selbst bei technisch schwersten Musikstellen.

Man muß sie einfach erleben!

Höhepunkte aus dem Programm von „Celtic Woman“ herauszugreifen, ist schwer; es ist einfach alles gut! Mich persönlich spricht das ergreifende, ohne jede Begleitung nur als Solistenquartett gesungene „Somewhere“, „The Prayer“ (das Gebet), „Beyond the Sea“ sowie „Caledonia“ besonders an.

Für jeden, der in den schönen Klängen dieser bezaubernden Stimmen einmal baden möchte, empfiehlt sich „Celtic Woman“ uneingeschränkt!

 



Ihre bezaubernden Stimmen erobern die Welt: die irische Gruppe „Celtic Woman“
Irland, die zauberhafte, herbe grüne Insel, gilt schon seit langem als eine Nation der Sänger, und zwar insbesondere als ein Land der hellen, klaren und außergewöhnlichen Frauenstimmen. 

So schön dieser weitgehend vibratolose, schlanke Gesang stets gewesen ist, so fand er bisher doch leider selten seinen Weg über die irischen Grenzen hinaus. Er blieb überwiegend ein Geheimtip, eine nationale Spezialität. 

Das hat sich nun mit der Gruppe „Celtic Woman“, die in den letzten Jahren insbesondere in den USA, aber auch in Japan und Australien einen regelrecht kometenhaften Aufstieg verzeichnen konnte, zum Glück gründlich geändert.Vor acht Jahren verliebte sich die erst elfjährige Chloí« Agnew, Solistin und Gründungsmitglied von Celtic Woman, derart in das Lied „The Holy Christmas Night“, daß sie und eine Freundin den ihnen bekannten jungen Produzenten und Arrangeur David Downes baten, es einfach einmal aufzunehmen. In jugendlichem Übermut schickten sie diese Aufnahme dann an eine bekannte irische Fernsehstation, die sie sofort für eine Show engagierte.

Nun war der Aufstieg nicht mehr aufzuhalten. Sharone Browne organisierte 2004 ein von David Downes arrangiertes Konzert mit der Gruppe, die damals aus vier Sängerinnen und einer Geigerin bestand, in der Helix-Hall in Dublin. Das ausverkaufte und begeistert aufgenommene Konzert wurde aufgezeichnet und 2005 in den USA ausgestrahlt, woraufhin die CD „Celtic Woman“ mit allen Titeln Platz eins in den „World Music Charts“ eroberte und den ersten Rang der „Billboard Charts“ sage und schreibe ein Jahr und sieben Monate lang hielt, um dann erst vom Nachfolgealbum derselben Gruppe auf Platz zwei verdrängt zu werden.
Es folgten Tourneen in den USA, Japan und Australien, und in Bälde wird wohl der Millionste begeisterte Zuhörer in einem Konzert von Celtic Woman zu erwarten sein – eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte! Mittlerweile wurde die Gruppe um eine Neuseeländerin irischer Abstammung, Hayley Westenra, ergänzt und besteht nun aus den Sängerinnen Chloí« Agnew, í“rla Fallon, Lisa Kelly, Méav Ní­ Mhaolchatha, der eben erwähnten Hayley Westenra sowie der Geigerin Máiréad Nesbitt. Was macht den Reiz dieser Musik aus? Nun, es handelt sich hier wohl um das sehr geglückte und sich in der Auswirkung dadurch steigernde Zusammenspiel mehrerer Faktoren:

In erster Linie dürften es die hellen, reinen, klaren und ätherischen Stimmen selbst sein, die in der Kritik immer wieder als „engelsgleich“ bezeichnet werden, die unmittelbar beim Zuhörer erreichen, sich zu öffnen und die Musik direkt in die Seele dringen lassen. Der Gesang ist schlicht und ungekünstelt, das im klassischen Kunstgesang nicht selten aufdringlich wirkende Vibrato entfällt beinahe ganz. Die Höhe kommt mühelos und sauber. Ohne elektronische Verstärkung der Stimmen wäre ein Konzert dieser Art allerdings sicher nicht möglich. Dies muß zur Ehrenrettung der klassischen Sängerinnen gesagt werden.
Weiterhin ist die Musikauswahl sehr geglückt: Es handelt sich um eine gelungene Mischung aus traditionellen irischen Liedern wie „Danny Boy“ und „Dúlaman“ sowie weltbekannten Titeln aus Pop und Musical, wie „Scarborough Fair“, „Walking in the Air“, „Over the Rainbow“ und „Caledonia“, sowie „Somewhere“ aus der „West-Side-Story“ von Leonard Bernstein. Nicht zuletzt gehören noch Ausflüge in die Kunstmusik, die sogenannte Ernste Musik, dazu, zum Beispiel Bachs „Jesu, meine Freude“ und Händels Arie „Lascia ch’io pianga“. Alles in allem ist es eine eher sanfte und sehr harmonische Musik, die innerlich ausgleicht.

Zum Gesamterfolg tragen außerdem noch hervorragende Musiker bei, unter anderem das Irish Film Orchestra auf klassischen Instrumenten, Gastmusiker mit Schlagzeug, Gitarre, Baßgitarre und Harfe, sowie die Aontas Choral Group, die den „Klangteppich“ bildet, der gelegentlich an die Nähe des Allzu-Süßlichen stößt, sie aber zum Glück meist nicht überschreitet.

Die Aufzählung der Erfolgsfaktoren wäre unvollständig, würde man einen im Show-Geschäft wichtigen Punkt unerwähnt lassen: die jungen Frauen sehen genauso gut aus, wie sie singen. Sie sind überwiegend sehr attraktiv, von einer frischen und natürlichen Schönheit.
Nicht zuletzt wäre „Celtic Woman“ ohne David Downes kaum denkbar, der nicht nur gut arrangiert und Klavier spielt, sondern auch in der Verteilung der Aufgaben für seine Damen eine sehr glückliche Hand beweist. Zu erwähnen ist auch noch die Violinistin Máiréad, ein unglaubliches Bündel an Temperament und Energie. Sie ist professionelle Musikerin und verließ ihre Stelle im Irish Concert Orchestra für ihre solistische Laufbahn. Ihr Markenzeichen ist die schnelle Bewegung, das Herumlaufen selbst bei technisch schwersten Musikstellen.

Man muß sie einfach erleben!

Höhepunkte aus dem Programm von „Celtic Woman“ herauszugreifen, ist schwer; es ist einfach alles gut! Mich persönlich spricht das ergreifende, ohne jede Begleitung nur als Solistenquartett gesungene „Somewhere“, „The Prayer“ (das Gebet), „Beyond the Sea“ sowie „Caledonia“ besonders an.

Für jeden, der in den schönen Klängen dieser bezaubernden Stimmen einmal baden möchte, empfiehlt sich „Celtic Woman“ uneingeschränkt!

 



Autor: Paul Schmitt
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