Woche 51 | 2011
Warum kann man gegen die Schöpfungsgesetze handeln?
Man hört und liest oft, daß wir Menschen nicht gegen die Schöpfungsgesetze handeln sollen. Aber wie ist es überhaupt möglich, daß wir gegen etwas handeln, das – wie jedes Schöpfungsgesetz – allumfassend ist? Wir können uns doch gar nicht außerhalb der Schöpfungsgesetze befinden, denn diese müssen ja eben auch unser Danken und Handeln umfassen!
Mit der Formulierung „gegen die Schöpfungsgesetze handeln“ kann nur die Zielrichtung dieser Gesetze gemeint sein. Alle in der Natur beobachtbaren Gesetzmäßigkeiten fördern im Werden, Vergehen und Wieder-neu-Werden die Entwicklung von Bewußtsein. Sie wirken also aufbauend, belebend, erhaltend, fördernd.
Dieser Zielrichtung, die man auch als „Prinzip des Guten“ bezeichnen kann, können wir Menschen entgegenwirken – und zwar, indem wir unseren freien Willen zum Entschluß für Böses nützen, also hemmend oder zerstörerisch wirken.
Man kann sich das Wirken der Schöpfungsgesetze bildhaft vielleicht am besten wie einen Strom vorstellen, der in eine vorbestimmte Richtung fließt. Wir Menschen sollen lernen, wie förderlich und aufbauend es ist, wenn wir uns mit diesem Strom bewegen, uns freiwillig in ihn einzufügen; es steht uns allerdings auch frei, gegen den Strom zu schwimmen. Dann müssen wir aber mit erheblichem Widerstand auf dem Weg rechnen.
Im gesamten betrachtet, ist es ganz richtig, daß auch wir Menschen mit allen unseren Entscheidungen den Schöpfungsgesetzen unterworfen bleiben. Doch dies schließt nicht – wie oft vermutet wird – unseren freien Willen aus. Vielmehr bilden die Schöpfungsgesetze den Rahmen, in dem wir uns frei bewegen können, denn die Willensfreiheit ist für die Entwicklung unseres Bewußtseins unbedingt nötig. Innerhalb unseres Freiraums haben wir die Möglichkeit, auch Entscheidungen zu treffen, die nicht aufbauend oder fördernd wirken, die also, anders ausgedrückt, gegen die (Zielrichtung der) Schöpfungsgesetze gerichtet sind.
Dennoch bleiben wir den Schöpfungsgesetzen unterworfen und können den „Rahmen“, den sie für unser Wollen bilden, nicht sprengen. In der Praxis bedeutet dies zum Beispiel, daß wir „ernten“ müssen, was immer wir „gesät“ haben. Wir sind frei im Entschluß, aber an die Folgen unserer Entscheidungen gebunden. Aus diesen Folgen wiederum können wir lernen; somit kann auch dadurch unsere innere Reife gefördert werden.
Weitere Fragenbeantwortungen finden Sie auch in dem Buch "100 Antworten auf große Lebensfragen"
Mit der Formulierung „gegen die Schöpfungsgesetze handeln“ kann nur die Zielrichtung dieser Gesetze gemeint sein. Alle in der Natur beobachtbaren Gesetzmäßigkeiten fördern im Werden, Vergehen und Wieder-neu-Werden die Entwicklung von Bewußtsein. Sie wirken also aufbauend, belebend, erhaltend, fördernd.
Dieser Zielrichtung, die man auch als „Prinzip des Guten“ bezeichnen kann, können wir Menschen entgegenwirken – und zwar, indem wir unseren freien Willen zum Entschluß für Böses nützen, also hemmend oder zerstörerisch wirken.
Man kann sich das Wirken der Schöpfungsgesetze bildhaft vielleicht am besten wie einen Strom vorstellen, der in eine vorbestimmte Richtung fließt. Wir Menschen sollen lernen, wie förderlich und aufbauend es ist, wenn wir uns mit diesem Strom bewegen, uns freiwillig in ihn einzufügen; es steht uns allerdings auch frei, gegen den Strom zu schwimmen. Dann müssen wir aber mit erheblichem Widerstand auf dem Weg rechnen.
Im gesamten betrachtet, ist es ganz richtig, daß auch wir Menschen mit allen unseren Entscheidungen den Schöpfungsgesetzen unterworfen bleiben. Doch dies schließt nicht – wie oft vermutet wird – unseren freien Willen aus. Vielmehr bilden die Schöpfungsgesetze den Rahmen, in dem wir uns frei bewegen können, denn die Willensfreiheit ist für die Entwicklung unseres Bewußtseins unbedingt nötig. Innerhalb unseres Freiraums haben wir die Möglichkeit, auch Entscheidungen zu treffen, die nicht aufbauend oder fördernd wirken, die also, anders ausgedrückt, gegen die (Zielrichtung der) Schöpfungsgesetze gerichtet sind.
Dennoch bleiben wir den Schöpfungsgesetzen unterworfen und können den „Rahmen“, den sie für unser Wollen bilden, nicht sprengen. In der Praxis bedeutet dies zum Beispiel, daß wir „ernten“ müssen, was immer wir „gesät“ haben. Wir sind frei im Entschluß, aber an die Folgen unserer Entscheidungen gebunden. Aus diesen Folgen wiederum können wir lernen; somit kann auch dadurch unsere innere Reife gefördert werden.
Weitere Fragenbeantwortungen finden Sie auch in dem Buch "100 Antworten auf große Lebensfragen"
Autor: Werner Huemer
