Woche 47 | 2011
Trägt der Mensch Göttliches in sich?
Viele Mystiker und spirituelle Richtungen weisen darauf hin, daß der Mensch Göttliches in sich trägt. Das Werk „Im Lichte der Wahrheit – Gralsbotschaft“ bringt dagegen deutlich zum Ausdruck, daß dies ein Irrtum ist. Doch sind wir ja alle aus der Gottheit entstanden – ist es da nicht naheliegend, daß unser Wesenskern Spuren dieser Herkunft zeigt?
Natürlich kann man von einem „Gottesfunken“ im Menschen sprechen, wenn man davon ausgeht, daß alles Bestehende – und erst recht alles Bewußte – von Gott stammt. Auch im Werk „Im Lichte der Wahrheit“ wird dieser Begriff für den Menschen benützt. Ein Irrtum aber wäre es, daraus zu folgern, daß der Mensch selbst göttlich sei oder Gott in sich suchen solle. Gegen diesen Ansatz wendet sich die Gralsbotschaft in aller Entschiedenheit.
„Gottesfunke“ bedeutet nämlich, daß der Mensch aus der Ausstrahlung Gottes, also aus dem Wirken des Schöpfers hervorgegangen ist. Er ist eine Schöpfung, nicht der Schöpfer selbst – ähnlich, wie jedes Kunstwerk den schöpferischen Funken des Künstlers in sich trägt, aber deshalb natürlich nicht der Künstler selbst ist.
Der Mensch kann nicht göttlich wirken. Er kann letztlich nichts grundlegend Neues schaffen, sondern nur Bestehendes formen – ob in der feinstofflichen Gedankenwelt oder in der physischen Welt. Und trotz seines freien Willens ist der Mensch vollkommen abhängig von der Welt, in der er lebt, während die Gottheit das einzig Unabhängige ist. Auch die Lebenskraft, die uns durchströmt und uns das bewußte Sein ermöglicht, stammt nicht aus uns selbst.
Für ein glückliches, erfülltes Leben ist es wichtig, Verbindung zum Ursprung zu suchen. Die Verinnerlichung ist dafür eine gute Voraussetzung, aber Gotterkenntnis und Selbsterkenntnis sind zweierlei. Wer Gott in sich sucht, gewinnt womöglich weder Selbsterkenntnis noch Gotterkenntnis.
Weitere Fragenbeantwortungen finden Sie auch in dem Buch "100 Antworten auf große Lebensfragen"
Natürlich kann man von einem „Gottesfunken“ im Menschen sprechen, wenn man davon ausgeht, daß alles Bestehende – und erst recht alles Bewußte – von Gott stammt. Auch im Werk „Im Lichte der Wahrheit“ wird dieser Begriff für den Menschen benützt. Ein Irrtum aber wäre es, daraus zu folgern, daß der Mensch selbst göttlich sei oder Gott in sich suchen solle. Gegen diesen Ansatz wendet sich die Gralsbotschaft in aller Entschiedenheit.
„Gottesfunke“ bedeutet nämlich, daß der Mensch aus der Ausstrahlung Gottes, also aus dem Wirken des Schöpfers hervorgegangen ist. Er ist eine Schöpfung, nicht der Schöpfer selbst – ähnlich, wie jedes Kunstwerk den schöpferischen Funken des Künstlers in sich trägt, aber deshalb natürlich nicht der Künstler selbst ist.
Der Mensch kann nicht göttlich wirken. Er kann letztlich nichts grundlegend Neues schaffen, sondern nur Bestehendes formen – ob in der feinstofflichen Gedankenwelt oder in der physischen Welt. Und trotz seines freien Willens ist der Mensch vollkommen abhängig von der Welt, in der er lebt, während die Gottheit das einzig Unabhängige ist. Auch die Lebenskraft, die uns durchströmt und uns das bewußte Sein ermöglicht, stammt nicht aus uns selbst.
Für ein glückliches, erfülltes Leben ist es wichtig, Verbindung zum Ursprung zu suchen. Die Verinnerlichung ist dafür eine gute Voraussetzung, aber Gotterkenntnis und Selbsterkenntnis sind zweierlei. Wer Gott in sich sucht, gewinnt womöglich weder Selbsterkenntnis noch Gotterkenntnis.
Weitere Fragenbeantwortungen finden Sie auch in dem Buch "100 Antworten auf große Lebensfragen"
Autor: Werner Huemer
