Woche 50 | 2011
Stirbt der menschliche Geist am Ende?
Der Sinn des menschlichen Lebens ist die Entwicklung des Bewußtseins. Aber was geschieht am Ende, dann, wenn man so reif ist wie nur möglich? Stirbt der Geist dann? Wenn er irgendwann erschaffen wurde, kann er doch sicher auch einmal sterben. Wozu aber sammeln wir dann Erfahrungen, wenn wir am Ende „weg vom Fenster“ sind?
Der menschliche Wesenskern stammt aus dem geistigen Reich. Diese Ebene seines Ursprungs ist nicht, wie die physische Welt, dem Werden und Vergehen unterworfen. Zeit in dem uns hier vertrauten Sinn gibt es im Geistigen nicht, weshalb man das geistige Reich als „ewig“ bezeichnen kann.
Von dieser geistigen Ebene geht der Menschengeist unbewußt aus, er trägt aber, ähnlich wie ein Pflanzensame, der sich auch in der Erde „verwurzeln“ muß, bereits alle Anlagen und Entwicklungspotentiale in sich. Unsere menschlichen Fähigkeiten können sich durch die täglichen Erfahrungen, die wir machen und durch die Anforderungen unseres Lebens entfalten. Wir werden dadurch immer bewußter, als Persönlichkeit reifer und haben im Idealfall irgendwann die geistigen Anlagen in uns zur Blüte gebracht. Damit hat unsere Weltenwanderung ihren Sinn erfüllt und wir können das Sein in unserer eigentlichen Heimat, dem geistigen Reich, fortsetzen.
Der Geist stirbt also nicht, wenn er reif geworden ist, sondern es beginnt für ihn damit erst das eigentliche Leben – ähnlich wie unser vollbewußtes Leben hier in der stofflichen Welt erst beginnen kann, wenn wir die Kindheit und die Pubertät hinter uns gebracht haben. Denn erst dann können wir unseren Willen frei und selbstverantwortlich entfalten.
Jedoch gibt es auch die Möglichkeit, daß ein Geist sein Potential nicht zur Verwirklichung bringt und den Weg zurück in das geistige Reich nicht findet, weil er sich um seine spirituelle Entwicklung nicht kümmert und nur an den Genüssen der irdischen Welt hängt. In diesem Fall kann der geistige Tod die Folge sein; der Geist verliert sein Bewußtsein, seine Persönlichkeit und muß als unbewußtes Geistsamenkorn wieder zurück zu seinem Ursprung. Das ist das Schlimmste, was einem Menschen geschehen kann.
Unsere Angst vor dem Tod ist in Wirklichkeit ja immer die Angst vor dem endgültigen Bewußtseinsverlust. Sie sollte zu geistiger Regsamkeit anspornen, damit der innere Entwicklungsweg ein gutes Ende findet.
Weitere Fragenbeantwortungen finden Sie auch in dem Buch "100 Antworten auf große Lebensfragen"
Der menschliche Wesenskern stammt aus dem geistigen Reich. Diese Ebene seines Ursprungs ist nicht, wie die physische Welt, dem Werden und Vergehen unterworfen. Zeit in dem uns hier vertrauten Sinn gibt es im Geistigen nicht, weshalb man das geistige Reich als „ewig“ bezeichnen kann.
Von dieser geistigen Ebene geht der Menschengeist unbewußt aus, er trägt aber, ähnlich wie ein Pflanzensame, der sich auch in der Erde „verwurzeln“ muß, bereits alle Anlagen und Entwicklungspotentiale in sich. Unsere menschlichen Fähigkeiten können sich durch die täglichen Erfahrungen, die wir machen und durch die Anforderungen unseres Lebens entfalten. Wir werden dadurch immer bewußter, als Persönlichkeit reifer und haben im Idealfall irgendwann die geistigen Anlagen in uns zur Blüte gebracht. Damit hat unsere Weltenwanderung ihren Sinn erfüllt und wir können das Sein in unserer eigentlichen Heimat, dem geistigen Reich, fortsetzen.
Der Geist stirbt also nicht, wenn er reif geworden ist, sondern es beginnt für ihn damit erst das eigentliche Leben – ähnlich wie unser vollbewußtes Leben hier in der stofflichen Welt erst beginnen kann, wenn wir die Kindheit und die Pubertät hinter uns gebracht haben. Denn erst dann können wir unseren Willen frei und selbstverantwortlich entfalten.
Jedoch gibt es auch die Möglichkeit, daß ein Geist sein Potential nicht zur Verwirklichung bringt und den Weg zurück in das geistige Reich nicht findet, weil er sich um seine spirituelle Entwicklung nicht kümmert und nur an den Genüssen der irdischen Welt hängt. In diesem Fall kann der geistige Tod die Folge sein; der Geist verliert sein Bewußtsein, seine Persönlichkeit und muß als unbewußtes Geistsamenkorn wieder zurück zu seinem Ursprung. Das ist das Schlimmste, was einem Menschen geschehen kann.
Unsere Angst vor dem Tod ist in Wirklichkeit ja immer die Angst vor dem endgültigen Bewußtseinsverlust. Sie sollte zu geistiger Regsamkeit anspornen, damit der innere Entwicklungsweg ein gutes Ende findet.
Weitere Fragenbeantwortungen finden Sie auch in dem Buch "100 Antworten auf große Lebensfragen"
Autor: Werner Huemer
