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WOCHE 3 | 2012

Führt jeder Weg zuletzt zum Licht?

Man hört oft: Egal, wie jemand sein Leben geführt hat, sein Weg führt nach dem Ableben zuletzt immer zum Licht, zu Gott, in die Einheit. Aber nach dem Prinzip der Verantwortung ist mit nicht einsichtig, daß zum Beispiel Menschen wie Hitler, Stalin, Pol Pot etc., die mitleidlos unendlich viel Leid über die Menschen gebracht haben, genauso wie zum Beispiel Franz von Assisi nach ihrem Tod zum Licht geführt werden können.

Ihre Empfindung, daß vor Gott nicht bedingungslos alle Menschen gleich sein können, egal wie verantwortungsbewußt oder verantwortungslos jemand handelt, ist richtig. Es spielt eine große Rolle, wie wir unseren Mitmenschen gegenüber leben, ob wir uns in Selbstüberwindung über oder nur den eigenen Vorteil im Sinn haben und so weiter.

Wäre es dem Schöpfer gegenüber gleichgültig, wie wir leben, dann hätte beispielsweise Moses nicht die Zehn Gebote bringen und Jesus Christus nicht seine Bergpredigt halten müssen. Es brauchte überhaupt keine spirituellen Wegweisungen, ethischen Ideale oder moralischen Grundsätze zu geben. Jeder Mensch könnte bedenken- und gewissenlos seine Ideen und Begierden ausleben – ein „Zustand der Freiheit“, der heute ja von vielen nach Kräften erstrebt wird.

Aber nicht ohne Grund sprach jeder geistige Wegbereiter oder Wahrheitsbringer von der Notwendigkeit, ein gottgewolltes Leben zu führen. Denn nur unsere eigenen Bemühungen bilden die „Himmelsleiter“, auf der wir geistig aufsteigen können.

Vom Ursprung her tragen wir Menschen alle die gleichen Anlagen in uns, und auch das geistige Ziel ist für uns alle das gleiche. Jedoch wurde uns zur Entwicklung unseres geistigen Bewußtseins der freie Wille geschenkt – und dieser erlaubt es uns, auch Entscheidungen zu treffen, die hemmend oder zerstörerisch wirken. Die Rückwirkungen solcher Entschlüsse hat jeder Mensch dann schicksalhaft zu tragen.

Die Vorstellung, daß nach dem Tod auch jeder Übeltäter als „Kind Gottes“ einfach „zum Licht geführt wird“, ist naiv und falsch. Echte Gotteskindschaft entsteht nur durch ein Leben, das der Mensch bewußt im Sinne des Gotteswillens führt, wodurch er sich von hemmenden Karmafäden befreit und auf seinem Weg zurück in das geistige Reich – also in das Gottesreich – Schritt für Schritt vorankommt.

 

Weitere Fragenbeantwortungen finden Sie auch in dem Buch "100 Antworten auf große Lebensfragen"

 


Ihre Empfindung, daß vor Gott nicht bedingungslos alle Menschen gleich sein können, egal wie verantwortungsbewußt oder verantwortungslos jemand handelt, ist richtig. Es spielt eine große Rolle, wie wir unseren Mitmenschen gegenüber leben, ob wir uns in Selbstüberwindung über oder nur den eigenen Vorteil im Sinn haben und so weiter.

Wäre es dem Schöpfer gegenüber gleichgültig, wie wir leben, dann hätte beispielsweise Moses nicht die Zehn Gebote bringen und Jesus Christus nicht seine Bergpredigt halten müssen. Es brauchte überhaupt keine spirituellen Wegweisungen, ethischen Ideale oder moralischen Grundsätze zu geben. Jeder Mensch könnte bedenken- und gewissenlos seine Ideen und Begierden ausleben – ein „Zustand der Freiheit“, der heute ja von vielen nach Kräften erstrebt wird.

Aber nicht ohne Grund sprach jeder geistige Wegbereiter oder Wahrheitsbringer von der Notwendigkeit, ein gottgewolltes Leben zu führen. Denn nur unsere eigenen Bemühungen bilden die „Himmelsleiter“, auf der wir geistig aufsteigen können.

Vom Ursprung her tragen wir Menschen alle die gleichen Anlagen in uns, und auch das geistige Ziel ist für uns alle das gleiche. Jedoch wurde uns zur Entwicklung unseres geistigen Bewußtseins der freie Wille geschenkt – und dieser erlaubt es uns, auch Entscheidungen zu treffen, die hemmend oder zerstörerisch wirken. Die Rückwirkungen solcher Entschlüsse hat jeder Mensch dann schicksalhaft zu tragen.

Die Vorstellung, daß nach dem Tod auch jeder Übeltäter als „Kind Gottes“ einfach „zum Licht geführt wird“, ist naiv und falsch. Echte Gotteskindschaft entsteht nur durch ein Leben, das der Mensch bewußt im Sinne des Gotteswillens führt, wodurch er sich von hemmenden Karmafäden befreit und auf seinem Weg zurück in das geistige Reich – also in das Gottesreich – Schritt für Schritt vorankommt.

 

Weitere Fragenbeantwortungen finden Sie auch in dem Buch "100 Antworten auf große Lebensfragen"

 



Autor: Werner Huemer
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Nachschlagworte

  • Himmelsleiter
  • Gerechtigkeit
  • Gott

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