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WOCHE 8 | 2012

Benötigt man zur inneren Reife Abgeschiedenheit?

Da Menschen wie Buddha sich nur in der Abgeschiedenheit entwickeln konnten – müßten wir uns heute nicht erst recht dem Alltagsleben entziehen, um geistig reifen zu können? Um so mehr als im Werk „Im Lichte der Wahrheit – Gralsbotschaft“ ja eindringlich darauf hingewiesen wird, daß uns nicht mehr viel Zeit dafür bleibt?

Wenn man an die heutige Reizflut denkt, der wir im Alltag ausgesetzt sind, so ist das Thema Verinnerlichung gewiß besonders wichtig. Dabei geht es vor allem darum, sich immer wieder Zeit zur Besinnung zu nehmen, anstatt nur von der Arbeit in die Ablenkung und wieder zurück zu hasten. Es sollte ja gelingen, die Eindrücke des Alltags bewußt zu verarbeiten und Lehren daraus zu ziehen sowie sinnvolle Lebensziele gedanklich vorzubereiten. Und im Laufe des Lebens sollten wir uns vor allem auch der Einbindung in das große Schöpfungsganze bewußt werden, unsere eigene Innenwelt klären und sie für hilfreiche Einflüsse öffnen.

Der Verinnerlichung kann ein Aufenthalt in der Natur ebenso dienen wie beispielsweise ein offenes Gespräch mit einem vertrauten Mitmenschen. Und natürlich kann auch jeder längere Abstand von der üblichen Alltagsgeschäftigkeit wertvolle Impulse bieten.

Irgendwelche speziellen Meditationstechniken, Gebetsroutinen oder der „Gang in die Wüste“ sind indes aus meiner Sicht nicht empfehlenswert, da mit solchen gezielten Maßnahmen meist nur ein spezieller geistiger „Ausnahmezustand“ erreicht wird, kaum aber eine fundierte innere Entwicklung.

Im allgemeinen bietet ja das tägliche Leben mit allen seinen Anforderungen die besten Anstöße für die geistige Reife. Der „Königsweg“ liegt also darin, mit dem Ziel der Entwicklung und Veredelung in den Alltag bewußter einzusteigen, also genau eben die Aufgaben besser und bestmöglich zu erfüllen, die das Leben immer wieder neu stellt. „Aussteigertum“ bringt hingegen leichter äußere Veränderungen, die oft als angenehm erlebt werden, aber deshalb nicht unbedingt auch geistig weiter. –

Wenn in der „Gralsbotschaft“ zum Ausdruck kommt, daß uns für die innere Entwicklung nicht mehr viel Zeit bleibt, so sollte man dies als Ansporn sehen; nicht aber sollte dieser Hinweis zu einer angstvollen Bedrückung führen. Jeder Mensch, dem es geistig ernst ist und der sich entsprechend um seine Entwicklung bemüht, wird für seine Reife auch ausreichend Zeit zur Verfügung zu haben.

 

Weitere Fragenbeantwortungen finden Sie auch in dem Buch "100 Antworten auf große Lebensfragen"


Wenn man an die heutige Reizflut denkt, der wir im Alltag ausgesetzt sind, so ist das Thema Verinnerlichung gewiß besonders wichtig. Dabei geht es vor allem darum, sich immer wieder Zeit zur Besinnung zu nehmen, anstatt nur von der Arbeit in die Ablenkung und wieder zurück zu hasten. Es sollte ja gelingen, die Eindrücke des Alltags bewußt zu verarbeiten und Lehren daraus zu ziehen sowie sinnvolle Lebensziele gedanklich vorzubereiten. Und im Laufe des Lebens sollten wir uns vor allem auch der Einbindung in das große Schöpfungsganze bewußt werden, unsere eigene Innenwelt klären und sie für hilfreiche Einflüsse öffnen.

Der Verinnerlichung kann ein Aufenthalt in der Natur ebenso dienen wie beispielsweise ein offenes Gespräch mit einem vertrauten Mitmenschen. Und natürlich kann auch jeder längere Abstand von der üblichen Alltagsgeschäftigkeit wertvolle Impulse bieten.

Irgendwelche speziellen Meditationstechniken, Gebetsroutinen oder der „Gang in die Wüste“ sind indes aus meiner Sicht nicht empfehlenswert, da mit solchen gezielten Maßnahmen meist nur ein spezieller geistiger „Ausnahmezustand“ erreicht wird, kaum aber eine fundierte innere Entwicklung.

Im allgemeinen bietet ja das tägliche Leben mit allen seinen Anforderungen die besten Anstöße für die geistige Reife. Der „Königsweg“ liegt also darin, mit dem Ziel der Entwicklung und Veredelung in den Alltag bewußter einzusteigen, also genau eben die Aufgaben besser und bestmöglich zu erfüllen, die das Leben immer wieder neu stellt. „Aussteigertum“ bringt hingegen leichter äußere Veränderungen, die oft als angenehm erlebt werden, aber deshalb nicht unbedingt auch geistig weiter. –

Wenn in der „Gralsbotschaft“ zum Ausdruck kommt, daß uns für die innere Entwicklung nicht mehr viel Zeit bleibt, so sollte man dies als Ansporn sehen; nicht aber sollte dieser Hinweis zu einer angstvollen Bedrückung führen. Jeder Mensch, dem es geistig ernst ist und der sich entsprechend um seine Entwicklung bemüht, wird für seine Reife auch ausreichend Zeit zur Verfügung zu haben.

 

Weitere Fragenbeantwortungen finden Sie auch in dem Buch "100 Antworten auf große Lebensfragen"



Autor: Werner Huemer
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Nachschlagworte

  • Abgeschiedenheit
  • Im Lichte der Wahrheit
  • Gralsbotschaft

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Werner Huemer

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