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DIE GLEICHNISSE JESU (14)

Das Gleichnis vom Fischnetz

Gedanken zu Matthäus 13, 47–52

Jesus schildert seinen Hörern einen Vorgang, der allen vertraut war, einen „Fischzug“. Er berichtet davon, daß ein Netz ins Meer geworfen wurde. Nachdem es sich gefüllt hatte, zog man es an Land. Aufmerksam betrachtete man, was sich in den Maschen des Netzes befand. Da zeigten sich gute, genießbare Fische und daneben ungenießbare. Sorgfältig sortierten die Fischer den Fang. Sie sammelten die guten Fische in Körben, aber die ungenießbaren warfen sie fort.

Jesus erläutert dieses Gleichnis auch sogleich seinen Hörern. Er sagt ihnen – und auch uns: so, wie es hier im Gleichnis beim Fischfang geschieht, so wird sich auch „am Ende der Welt“ das Schicksal aller Menschen erfüllen. Der Schöpfer läßt zur Zeit des „Jüngsten Gerichts“ seine Geschöpfe prüfen. Engel werden ausgesandt, um die Menschheit zu sichten. Die Gerechten werden erhoben und die Gottlosen verworfen, denn sie haben ihr Leben sinnlos verbracht. –

Mit nüchterner Klarheit teilt Christus mit, daß Gottes Langmut einmal ein Ende hat. Uns ist hier auf Erden eine Zeit zur Reife und zur Bewährung geschenkt. Jeder hat genügend Möglichkeiten, sich mit den ihm geschenkten Gaben, seinen Begabungen, zu entfalten und zu bewähren. Aber der Schöpfer hat auch eine Frist gesetzt, bis zu deren Ende wir unsere Aufgaben hier erfüllt haben müssen. Er fordert von uns ein „Zeugnis der Reife“, einen Beweis, daß wir eine gewisse Stufe der Reinheit und Bewußtheit erreicht haben. In dieser sollen wir uns zu Geschöpfen entwickelt haben, die „Gott wohlgefällig“ sind. Wir sollen unser selbst bewußte Menschengeister werden, „Kinder Gottes“. Nur wenn wir so gereift sind durch Gottes Kraft und Liebe, wird uns der Schöpfer in Seinen ewigen Reichen dulden.

Man spricht so gern vom „lieben Gott“. Ja, Gott ist die Liebe! Aber er ist auch die Gerechtigkeit! Hier, im Gleichnis, macht Christus deutlich, daß „ungenießbare Fische“ verworfen werden. So ist es richtig, ein jeder wird das bejahen. Aber genauso wird der Schöpfer handeln, wenn es um uns geht, wenn wir in der weisen Ordnung der Schöpfung – trotz liebevoller Weisung und Betreuung – uns am Ende der Zeit als unnütz und unbrauchbar erweisen sollten! Ist es etwa nicht nachvollziehbar, daß der Schöpfer die Unwürdigen, nicht Belehrbaren, Unsauberen einmal aus Seinen Reichen ausschließen wird? Auch das ist Liebe! – Christus spricht zu seinen Hörern bewußt vom „Ende der Welt“. Er macht aufmerksam, daß es noch Zeit ist, sich zu wandeln, sich zu ändern, denn „die Liebe Gottes bleibet wach!“ (1. Kor. 13, 8)

Bedacht werden sollten noch Worte, die Jesus am Ende des Gleichnisses spricht. Er erwähnt nochmals die Pharisäer, von denen schon oftmals gesprochen wurde. Aber hier kritisiert er sie nicht, sondern er macht darauf aufmerksam, daß es Lehrer geben muß, die den Menschen beim Finden des rechten geistigen Weges behilflich sein sollen. Er drückt sinngemäß etwa Folgendes aus: Jeder Lehrer (Pharisäer), der die göttliche Botschaft aufgenommen hat, wird wie ein liebevoller Vater wirken. Er wird die Weisheit Gottes im rechten Sinne verbreiten. Ihm ist sowohl das Alte, also das, was bereits durch Moses gegeben worden war, bekannt, wie auch das Neue, das der Gottessohn geben konnte. Diese Menschen sind Priester, wie der Schöpfer sie gewünscht hat. Sie verkünden die ganze Wahrheit. Damit vereint sich der Anfang mit dem Ende im Willen und in der Erkenntnis des Schöpfers.


Jesus schildert seinen Hörern einen Vorgang, der allen vertraut war, einen „Fischzug“. Er berichtet davon, daß ein Netz ins Meer geworfen wurde. Nachdem es sich gefüllt hatte, zog man es an Land. Aufmerksam betrachtete man, was sich in den Maschen des Netzes befand. Da zeigten sich gute, genießbare Fische und daneben ungenießbare. Sorgfältig sortierten die Fischer den Fang. Sie sammelten die guten Fische in Körben, aber die ungenießbaren warfen sie fort.

Jesus erläutert dieses Gleichnis auch sogleich seinen Hörern. Er sagt ihnen – und auch uns: so, wie es hier im Gleichnis beim Fischfang geschieht, so wird sich auch „am Ende der Welt“ das Schicksal aller Menschen erfüllen. Der Schöpfer läßt zur Zeit des „Jüngsten Gerichts“ seine Geschöpfe prüfen. Engel werden ausgesandt, um die Menschheit zu sichten. Die Gerechten werden erhoben und die Gottlosen verworfen, denn sie haben ihr Leben sinnlos verbracht. –

Mit nüchterner Klarheit teilt Christus mit, daß Gottes Langmut einmal ein Ende hat. Uns ist hier auf Erden eine Zeit zur Reife und zur Bewährung geschenkt. Jeder hat genügend Möglichkeiten, sich mit den ihm geschenkten Gaben, seinen Begabungen, zu entfalten und zu bewähren. Aber der Schöpfer hat auch eine Frist gesetzt, bis zu deren Ende wir unsere Aufgaben hier erfüllt haben müssen. Er fordert von uns ein „Zeugnis der Reife“, einen Beweis, daß wir eine gewisse Stufe der Reinheit und Bewußtheit erreicht haben. In dieser sollen wir uns zu Geschöpfen entwickelt haben, die „Gott wohlgefällig“ sind. Wir sollen unser selbst bewußte Menschengeister werden, „Kinder Gottes“. Nur wenn wir so gereift sind durch Gottes Kraft und Liebe, wird uns der Schöpfer in Seinen ewigen Reichen dulden.

Man spricht so gern vom „lieben Gott“. Ja, Gott ist die Liebe! Aber er ist auch die Gerechtigkeit! Hier, im Gleichnis, macht Christus deutlich, daß „ungenießbare Fische“ verworfen werden. So ist es richtig, ein jeder wird das bejahen. Aber genauso wird der Schöpfer handeln, wenn es um uns geht, wenn wir in der weisen Ordnung der Schöpfung – trotz liebevoller Weisung und Betreuung – uns am Ende der Zeit als unnütz und unbrauchbar erweisen sollten! Ist es etwa nicht nachvollziehbar, daß der Schöpfer die Unwürdigen, nicht Belehrbaren, Unsauberen einmal aus Seinen Reichen ausschließen wird? Auch das ist Liebe! – Christus spricht zu seinen Hörern bewußt vom „Ende der Welt“. Er macht aufmerksam, daß es noch Zeit ist, sich zu wandeln, sich zu ändern, denn „die Liebe Gottes bleibet wach!“ (1. Kor. 13, 8)

Bedacht werden sollten noch Worte, die Jesus am Ende des Gleichnisses spricht. Er erwähnt nochmals die Pharisäer, von denen schon oftmals gesprochen wurde. Aber hier kritisiert er sie nicht, sondern er macht darauf aufmerksam, daß es Lehrer geben muß, die den Menschen beim Finden des rechten geistigen Weges behilflich sein sollen. Er drückt sinngemäß etwa Folgendes aus: Jeder Lehrer (Pharisäer), der die göttliche Botschaft aufgenommen hat, wird wie ein liebevoller Vater wirken. Er wird die Weisheit Gottes im rechten Sinne verbreiten. Ihm ist sowohl das Alte, also das, was bereits durch Moses gegeben worden war, bekannt, wie auch das Neue, das der Gottessohn geben konnte. Diese Menschen sind Priester, wie der Schöpfer sie gewünscht hat. Sie verkünden die ganze Wahrheit. Damit vereint sich der Anfang mit dem Ende im Willen und in der Erkenntnis des Schöpfers.



Autor: Martin Ernst
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